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Zum vierten Mal Umweltschule:
Das VLG gestaltet nachhaltige Zukunft

Das Vincent-Lübeck-Gymnasium ist zum vierten Mal als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet worden. Für den Projektzeitraum 2024–2026 standen Mobilität und Partizipation im Mittelpunkt. Zahlreiche Projekte zeigen, wie Schülerinnen und Schüler ihre Schule mitgestalten und Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen. Koordiniert werden die Umweltschulprojekte von Axel Kleindienst und Wiebke Welling.

Mobilität und Gesundheit im Schulalltag

Wie lässt sich der Schulweg nachhaltiger gestalten? Dieser Frage widmete sich das VLG mit Schulweguntersuchungen, Tests des öffentlichen Nahverkehrs und Bedarfsanalysen. Maßnahmen auf dem Weg zur „Fahrradfreundlichen Schule“ sowie die Teilnahme am Stadtradeln rückten das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel in den Blick.

Zum Schwerpunkt gehörte auch die Verbindung von Nachhaltigkeit und Gesundheit. Im Fit4Future-Programm beschäftigte sich die Schulgemeinschaft mit Bewegung, bewussten Pausen und Stressvermeidung. Seit Herbst 2025 ergänzt die Teilnahme am Schulobstprogramm dieses Engagement, insbesondere in den Jahrgängen 5 und 6. Die neue AG „Lebensfreude“ bringt Schülerinnen und Schüler mit Seniorinnen und Senioren aus einem Altenheim zusammen: Beim gemeinsamen Sport erleben Jung und Alt Freude an Bewegung und Begegnung.

Mitgestalten und Verantwortung übernehmen

Unter dem Motto „Demokratie bin ich! – Selbstwirksamkeit durch Teilhabe erleben“ wurde Mitbestimmung im Schulalltag konkret. So organisieren Schülerinnen und Schüler eine Sportgeräteausleihe für die Pausen. In einzelnen Mittelstufenklassen wurden Klassenräte erprobt, in denen Anliegen besprochen und gemeinsame Lösungen entwickelt werden. Auch über den Schulalltag hinaus setzten sich die Jugendlichen mit demokratischer Verantwortung auseinander. Die Juniorwahl im Februar 2025 machte politische Beteiligung erfahrbar. Die achten Klassen besuchten das Rathaus, um Demokratie auf kommunaler Ebene kennenzulernen. Im Projekt „Toleranz und Zivilcourage“ führte der zehnte Jahrgang Experimente zur Zivilcourage in der Stader Innenstadt durch. Der jährlich stattfindende Wettbewerb „Jugend debattiert“ und von der Schülervertretung organisierte Projekte im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ergänzten diesen Schwerpunkt.

Die vierte Auszeichnung würdigt das gemeinsame Engagement von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und außerschulischen Partnern. Sie ist zugleich Ansporn, die Arbeit fortzuführen: für eine Schule, in der nachhaltiges Handeln und demokratische Teilhabe zum Alltag gehören.