Zum Hauptinhalt springen

Latein ist tot lebt -

ein Fach mit und für die Zukunft

Salvete und ein herzliches Willkommen!

Unser Lateinunterricht am VLG Stade ist modern, vielseitig und zukunftsorientiert!

Unser Lateinunterricht verbindet bewährte Inhalte mit modernen Lernformen und ist schülerorientiert, abwechslungsreich und lebensnah gestaltet. Im Zentrum stehen vor allem Grammatik- und Vokabelarbeit, Übungen, Übersetzungen und Altertumskunde. Durch vielfältige Methoden, kreative Zugänge und den Einsatz digitaler Medien (z. B. Nutzung der Lernplattform Navigium) schaffen wir unterschiedliche Lernwege, die den individuellen Bedürfnissen unserer Lernenden gerecht werden.

Unsere Unterrichtssprache ist Deutsch (eine Sprechprüfung entfällt!), dennoch wird die lateinische Sprache beim Lesen von Texten, in Rollenspielen und bei der Realisierung kleiner Projekte regelmäßig zum Leben erweckt.

Kooperationen mit außerschulischen Partnern, beispielsweise mit Museen oder dem Gymnasium Athenaeum Stade (z. B. „Rom entdecken“ – Der Mitmachparcours, Kooperationskurse in der Oberstufe), eröffnen unseren SchülerInnen zusätzliche Möglichkeiten sowie Perspektiven und machen Geschichte unmittelbar erfahrbar.

Dabei bleiben wir immer offen für neue Ideen und aktuelle Themen, die unsere SchülerInnen bewegen. So gestalten wir gemeinsam mit den Lernenden einen Lateinunterricht, der Tradition und Moderne sinnvoll miteinander verbindet.

Aufbau des Lateinunterrichts

Der Lernfortschritt unserer SchülerInnen wird regelmäßig überprüft. In der Regel werden in der Spracherwerbsphase pro Schuljahr vier Klassenarbeiten geschrieben. Diese umfassen neben Übersetzungsaufgaben und grammatischen Fragestellungen auch immer Aufgaben zu kulturellen, historischen und/oder gesellschaftlichen Themen der Antike. So wird deutlich, dass Latein weit mehr ist als reine Sprach- und Grammatikarbeit.

Ergänzend schreiben wir in regelmäßigen Abständen Vokabel- und Grammatiktests, um den Lernstand kontinuierlich zu überprüfen und den nachhaltigen Aufbau sprachlicher Grundlagen zu sichern.

Unser Lehrbuch in der Spracherwerbsphase (Jg. 6-9)

Unser Lateinunterricht eröffnet mit dem Lehrwerk Pontes den Lernenden in der Spracherwerbsphase einen lebendigen Zugang zur Welt der Antike und zur lateinischen Sprache. Das Lehrwerk verbindet traditionelle Inhalte mit modernen Unterrichtskonzepten und unterstützt ein motivierendes Lernen.

Unser Lehrwerk bietet:

  • kompakte und übersichtliche Lektionen für mehrere Lernjahre,
  • abwechslungsreiche und altersgerechte Übersetzungstexte,
  • spannende Sachtexte mit fundierten Hintergrundinformationen,
  • vielfältige Differenzierungsmöglichkeiten für individuelles Lernen und
  • zahlreiche digitale und multimediale Zusatzangebote rund um das Schulbuch.

Darüber hinaus fördert es wichtige Medienkompetenzen und unterstützt die SchülerInnen dabei, Sprache, Kultur und Geschichte auf moderne Weise zu erschließen.

Mit unserem neu eingeführten Lehrbuch Pontes wollen wir Brücken zur Antike bauen!

Unsere Lektürephase (Jg. 10-13)

In der Lektürephase des Lateinunterrichts setzen sich unsere SchülerInnen mit lateinischen Originaltexten auseinander (z. B. Caesar, Cicero, Vergil, Ovid, Seneca) und tauchen tiefer in die Welt der Antike ein. Dabei orientieren wir uns an den Vorgaben des niedersächsischen Kerncurriculums für das Fach Latein und wählen Texte aus unterschiedlichen Epochen und Themenbereichen aus.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur sprachliche Genauigkeit und Übersetzungskompetenz, sondern vor allem das Verstehen zentraler Fragen, die Menschen damals wie heute beschäftigen (z. B. Was ist ein glückliches Leben? Worin besteht der Sinn des Lebens? Wie verhalte ich mich meinen Mitmenschen gegenüber richtig? Was ist ein gerechter Krieg? Fragen zu Liebe und Partnerschaft, Probleme der Weltpolitk und Weltmoral). So wird deutlich, dass antike Texte auch in der heutigen Zeit relevante Denkanstöße liefern können.

Latein als 3. Fremdsprache (neu beginnend ab Jg. 11)

Latein als neu beginnende Fremdsprache in der gymnasialen Oberstufe gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Phasen: die Spracherwerbsphase und die Lektürephase.

Beim Spracherwerb stehen der systematische Aufbau von Wortschatz, Grammatik und Übersetzungskompetenz sowie das Verständnis für sprachliche Strukturen im Mittelpunkt. Gleichzeitig erhalten die Lernenden erste Einblicke in die Kultur, Geschichte und Lebenswelt der Antike. In der sich anschließenden Lektürephase arbeiten die SchülerInnen mit lateinischen Originaltexten und beschäftigen sich intensiv mit den Leitthemen des Zentralabiturs. Neben der sprachlichen Analyse stehen dabei auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit philosophischen, historischen und gesellschaft-lichen Fragestellungen sowie deren Aktualitätsbezug im Vordergrund.

Ziel unseres Lateinunterrichts mit Brevia ist es, die wichtigsten grammatischen Strukturen zu vermitteln, verlässliche Übersetzungsstrategien zu entwickeln und Einblicke in die antike Kultur zu geben. Der Unterricht verbindet textorientiertes Arbeiten mit kreativen und projektbezogenen Elementen, sodass Sprachkompetenz, analytisches Denken und kulturelles Verständnis gleichermaßen gestärkt werden.

 

Darum lehren und lernen wir Latein!

Auch wenn Latein heute niemand mehr aktiv spricht, begegnet es uns im Alltag überall und in vielfältiger Weise. Das Erlernen der lateinischen Sprache bedeutet auf eine spannende Entdeckungsreise in die für uns heute noch immer bedeutsame Gedankenwelt der Römer zu gehen.

Latein erweist sich dabei als veritabler „Fitnesstrainer“ fürs Gehirn, da es grundlegende Kompetenzen wie Ausdauer und Disziplin, Konzentration, Genauigkeit, Abstraktionsvermögen, logisches Denken und systematisches Arbeiten anbahnt und trainiert.

Wei­te­re In­for­ma­tion­en über das Fach lief­ert auch die Bro­schü­re des Alt­phi­lo­lo­gen­ver­ban­des.

Darum lehren und lernen wir Latein!

Auch wenn Latein heute niemand mehr aktiv spricht, begegnet es uns im Alltag überall und in vielfältiger Weise. Das Erlernen der lateinischen Sprache bedeutet auf eine spannende Entdeckungsreise in die für uns heute noch immer bedeutsame Gedankenwelt der Römer zu gehen.

Latein erweist sich dabei als veritabler „Fitnesstrainer“ fürs Gehirn, da es grundlegende Kompetenzen wie Ausdauer und Disziplin, Konzentration, Genauigkeit, Abstraktionsvermögen, logisches Denken und systematisches Arbeiten anbahnt und trainiert.

Wei­te­re In­for­ma­tion­en über das Fach lief­ert auch die Bro­schü­re des Alt­phi­lo­lo­gen­ver­ban­des.


Verbesserung der muttersprachlichen Kompetenz

  • Es ist wissenschaftlich belegt, dass Lateinunterricht hilft, die deutsche Sprache besser zu beherrschen. Denn wer aus dem Lateinischen übersetzt, muss darauf achten, dass er dabei gutes Deutsch schreibt.
  • Mit der grammatischen Sicherheit wächst beim Lernenden auch die Fähigkeit des sprachlichen Ausdrucks.
  • Beim Übersetzen besteht für die Schülerinnen und Schüler die Chance, in den Ausdrucksreichtum des Deutschen tiefer einzudringen, den eigenen Wortschatz zu vermehren und den Sprachstil zu schulen (Aktivierung der sprachlichen Kreativität).

Besseres Verständnis von Fremdwörtern im Deutschen 

  • Im Deutschen gibt es viele Fremdwörter, die aus dem Lateinischen Wer Latein lernt, kann sie leicht entschlüsseln und selbstständig verwenden.
  • Bewussterer Umgang mit Fremdwörtern im Deutschen (ein Großteil der Fremdwörter im Deutschen stammen vom Lateinischen ab.)

Verbesserung des Leseverstehens

  • Es ist wissenschaftlich belegt, dass LateinschülerInnen deutsche Texte besser verstehen können als die, die kein Latein gelernt haben.
  • Die landesweiten Deutschtests zeigen, dass die LateinerInnen – unabhängig von ihrer Herkunft – immer besser als die Nichtlateiner abschneiden. Wer immer Latein gelernt hat, weist für komplexe deutsche Texte eine höhere Verstehens- und Lesekompetenz.

Erleichterung des Erlernens moderner Fremdsprachen

  • Mit Hilfe der lateinischen Grammatik und des Wortschatzes können z.B. die französische, spanische und italienische Sprache schneller und effektiver gelernt werden (Latein als „Mutter“ der romanischen Sprachen).
  • Schüler, die bereits Latein gelernt haben, beherrschen im Deutsch- oder Englischunterricht die grammatische Begrifflichkeit deutlich sicherer.
  • Der englische Wortschatz lässt sich bis zu 60 Prozent aus dem Lateinischen
  • Die grammatische Kompetenz im Englischen und der englische Wort-schatz können mit dem Rückenwind des Lateinunterrichts erfreulich schnell erweitert werden.

Verbesserung der Analysefähigkeit

  • Latein ist eine systematische Sprache mit einem klaren grammatischen System.
  • Eine korrekte Analyse des Systems führt zwangsläufig zu richtigen Lösungen bei der Übersetzung – ähnlich wie in der Mathematik.
  • Man muss jedes Element an seinen Signalen erkennen und wechselseitige Beziehung aller Elemente Dann wird der lateinische Satz ins Deutsche übertragen.
  • Voraussetzung für das Übersetzen: ruhiges Überlegen und konzentriertes Beobachten
  • Verhalten, das auch für ein erfolgreiches Arbeiten in anderen Fächern des Gymnasiums eine gute Voraussetzung ist

Erweiterung der Allgemeinbildung 

  • Lateinische Texte ermöglichen die Auseinandersetzung mit der römischen Antike und eröffnen einen Zugang zu den Grundlagen der europäischen Kultur.
  • Die Schüler gelangen zu einem tiefgreifenden Verständnis der Geschichte und Gegenwart Europas und erhalten Impulse für die Bewältigung heutiger Probleme.

Latein am VLG (er)leben: Exkursionen, Projekte und besondere Aktionen

Unsere "Römerfahrt" in Jg. 7

In der 7. Klasse veranstalten wir eine dreitägige „Römerfahrt“ in die Gegend zwischen Osnabrück und dem Ruhrgebiet, die zu uns zu den Spuren der Römer führt, die sie in Deutschland hinterlassen haben und die uns einen Einblick in den Alltag und das Leben der Römer gewähren.

"Rom entdecken" - Der Mitmachparcours für Klasse 4

Unser Mitmach-Parcours „Rom entdecken!“ ist ein museumspädagogisches Angebot für Viertklässler und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Athenaeum und dem Schwedenspeicher Stade. SchülerInnen der vierten Klasse erkunden dabei an rund 13 bis 14 Stationen spielerisch die römische Kultur.

Hier stehen lebendige Erlebnisse im Vordergrund. Der Parcours zeigt, dass Latein alles andere als tot ist:

  • Alltagsbezug: Entdeckung lateinischer Spuren in unserer heutigen Sprache, Werbung und im Alltag.
  • Kultur & Geschichte: Spielerische Einblicke in das Leben der alten Römer.
  • Mitmach-Stationen: Anfassen und Ausprobieren, wie etwa das Schreiben mit echten Schreibwerkzeugen (dem Scriptorium).
  • Mentoring: Ältere LateinschülerInnen (aus Jg. 9) begleiten die Kleingruppen als Mentoren auf ihrem Weg in das antike Rom.
"Antike Mythen bei Nacht! - Abendveranstaltung von SchülerInnen für SchülerInnen

Erstmalig soll im Schuljahr 2026/27 unsere Abendveranstaltung „Antike Mythen bei Nacht“ stattfinden.

Bei diesem besonderen Projekt gestalten ältere SchülerInnen für die Lateinkurse der Jahrgänge 6 und 7 ein vielseitiges Programm rund um römische Mythen: Lesungen, szenische Darstellungen, interaktive Stationen und kreative Workshops laden zum Entdecken und Mitmachen ein.

Aktuell befindet sich das Projekt aber noch in der Planungsphase.


Frau Ziebell

Latein, Geschichte

Fach­ob­frau der Fach­grup­pe La­tein ist Frau Ziebell.