Zum Hauptinhalt springen

Ein Haus voller Musik - Das Wandelkonzert am Vincent-Lübeck-Gymnasium

Jurek saß auf der Bühne und schaute in ein voll besetztes Forum im VLG. Überall saßen und standen Zuschauer, wuselten andere Musikklassen herum oder unterhielten sich Lehrer. Er war derjenige, der in insgesamt in vier verschiedenen musikalischen Gruppen beim Wandelkonzert mitmachte: In der 7mu, im Chor, im Schulorchester und in der Bigband. Das war Rekord an diesem Abend.

Im diesjährigen Sommerkonzert des VLG am 17. Juni sind zum ersten Mal alle musikalischen Gruppen, die die Schule hat, in einem Konzert aufgetreten. Den Beginn machten die 7mu und der Chor im Forum. Diese beiden Gruppen führten noch einmal drei Stücke aus der musikalischen Revue „Querini“ auf. Das ganze Stück hatten sie zusammen mit italienischen Schülerinnen und Schülern vor drei Wochen schon einmal an gleicher Stelle unter der Leitung von Tanja Hienen und Anne Warnat aufgeführt. Ergänzt wurde das Programm durch jeweils ein Stück vom Chor und der Musikklasse alleine.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter in das obere Stockwerk. Das Schulorchester der beiden Gymnasien musizierte dort einige Stücke, vom Musical „Wicked“ über die „L’Arlesiènne Suite“ bis zu „Best of David Bowie“unter der Leitung von Nils Schraplau. Trotz des begrenzten Raumes und der sommerlichen Temperaturen wurde so an einer Stelle der Schule musiziert, an der sonst wenig Musikklänge zu hören sind.

Anschließend ging es weiter in den DS-Raum, der aus allen Nähten platzte. Die Zuschauer mussten sogar vom „Amphitheater“ aus den Stücken der 6mu unter der Leitung von Nils Schraplau und der 9mu unter Frank Münter zuhören. Sie wurden aber mit Tangoklängen und Stücken aus der „West Side Story“ belohnt.

Nach einer schnellen Stärkung, die der 12. Jahrgang organisiert hatte, ging es zum Finale wieder ins Forum. Dort spielte die Jazz-Rock-Pop-AG unter Tobias Zimmer drei Stücke aus ihrem Repertoire, u.a. „Shotgun“. Die beeindruckende Vielfalt der Genres war der ideale Auftakt zur letzten Gruppe des Abends, der Vincents Bigband. Sie spielte aus ihrem Programm dieses Mal vier Gänsehautstücke mit Gesang, wie z.B. „Feeling Good“. Frank Münter, der auch selber zum Gesangsmikrofon griff, leitet seit über 30 Jahren die Bigband. Auch Jurek stand wieder auf der Bühne.

Krönender Abschluss war das gemeinsame Stück „Adiemus“ von Carl Jenkins mit allen Beteiligten auf und vor der Bühne. Mit fast 200 Mitwirkenden wurde noch einmal nach über zweieinhalb Stunden Musik gezeigt, wie viele Schülerinnen und Schüler an dieser Schule Spaß am Musikmachen haben.