Vincent
Lübeck
Gymnasium
Stade

Fachgruppe Französisch

Logo der Fachgruppe Französisch

Schulcurricula Fran­zö­sisch

Jahrgang 06 (Mär. '16)
Jahrgang 07 (Jan. '18)
Jahrgang 08 (Mär. '16)
Jahrgang 09 (Okt. '17)
Jahrgang 10 (Okt. '17)
Jahrgang 11/12

Leistungs­be­wer­tung

Sek I
Sek II

Die Fachgruppe

Brigitte KeuchenFachobfrau der Fachgruppe Französisch ist Frau Keuchen.

A Warum sollte man Französisch lernen?

- Französisch ist eine der wichtigsten Weltsprachen:
Mehr als 180 Millionen Menschen auf allen Kontinenten haben heute Französisch als Muttersprache oder als Zweitsprache. Die Organisation der frankophonen Länder hat z.Zt. 57 Mitglieder. Neben Englisch und Spanisch ist Französisch damit eine der führenden Sprachen weltweit.
- Französisch ist eine lebendige Sprache:
Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Sprache schon nach kurzer Zeit praktisch anzuwenden: Man kann sich im Urlaub verständigen (Frankreich, Belgien und die Schweiz sind unsere Nachbarn), Brieffreundschaften pflegen, an einem Schüleraustausch teilnehmen, im Internet auch Informationen auf französischen Seiten verstehen, per e-Mail oder Chat kommunizieren, französisches Fernsehen schauen (TV5, Arte) oder französische Zeitungen lesen.
- Französisch bietet berufliche Vorteile:
Frankreich ist mit Abstand der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Von vielen Arbeitgebern werden Französischkenntnisse daher erwartet oder (im Gegensatz zu Englisch, was als selbstverständlich gilt) als Zusatz- qualifikation angesehen und sind also bei Bewerbungen ein Pluspunkt. Deutsch-Französische Studiengänge bieten über 100 Doppeldiplome in allen Fachbereichen, die berufliche Karrieren in beiden Ländern ermöglichen.
- Frankreich hat einen Teil unserer Kultur geprägt:
Französisch galt lange Zeit als viel vornehmer als Deutsch; auch z.B. Friedrich der Große benutzte fast nur diese Sprache. Viele deutsche Wörter sind seit dem Mittelalter auf diesem Weg aus dem Französischen übernommen worden. Neben der Sprache fand auch das französische Savoir vivre zahlreiche Nachahmer, so dass die Sprache und die Kultur Frankreichs zu einem integralen Bestandteil der europäischen Kultur wurden. In der deutschen Geschichte spielte Frankreich stets eine große Rolle; besonders nach dem 2. Weltkrieg wurden die deutsch-französischen Beziehungen zum Symbol für das Zusammenwachsen Europas. In der Europäischen Union ist Französisch zur führenden Sprache neben Englisch geworden. Wer die französische Sprache beherrscht, hat also zu vielen kulturellen und politischen Phänomenen einen leichteren Zugang.
- Französisch ist eine gute Basis für andere Sprachen:
Da die romanischen Sprachen sehr eng miteinander verwandt sind, sind Französischkenntnisse beim Erlernen ähnlicher Sprachen wie Spanisch und Italienisch eine große Hilfe. Durch den ständigen Vergleich mit bereits bekannten Sprachen wie Deutsch und Englisch wird beim Erlernen einer weiteren modernen Fremdsprache insgesamt das Sprachbewusstsein verbessert. Für alle lebenden Fremdsprachen gilt gleichermaßen, dass man sie am besten lernt, wenn man noch so jung wie möglich ist.

B Für wen ist Französisch besonders geeignet?

Damit man mit Spaß und Erfolg am Französischunterricht teilnehmen kann, sollte man anhand folgender Anforderungen und Voraussetzungen überlegen, ob eine moderne Fremdsprache wie Französisch den eigenen Vorlieben und Stärken entspricht:
- Gutes Gehör und Imitationsvermögen (fremde Laute und Satzmelodien nachbilden)
- Freude am Experimentieren und Kombinieren (z.B. neue Sätze aus bekannten Wörtern bilden)
- Spontaneität, Fantasie, Kreativität
- Freude am Sprechen
- Lust zu Rollenspielen, Partner- und Teamarbeit
- Lesefreude

C Welche Kompetenzen werden im Französischunterricht erworben?

Das übergeordnete Ziel ist die interkulturelle Kompetenz, d.h. die Lernenden sollen in realen Begegnungssituationen mit den Menschen der Zielsprachenländer kommunizieren können und durch die Kenntnisse der soziokulturellen Gegebenheiten handlungsfähig sein. In der Auseinandersetzung mit dem Fremden wird Offenheit, Toleranz und Empathiefähigkeit gefördert. Die Grundlage des Fremdsprachenlernens liegt im Erwerb der kommunikativen Kompetenzen: Hörverstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachmittlung. Diese Kompetenzen werden gleichermaßen im Unterricht berücksichtigt, auch wenn zu Beginn des Sprachenerwerbs die mündliche Kommunikation (Hörverstehen, Sprechen) im Vordergrund steht. Das Erlangen methodischer Kompetenzen (Lernstrategien, Präsentationen, Mediennutzung, Interaktion) ist ebenfalls Bestandteil des Unterrichts.

D Schwerpunkte des Französischunterrichts am VLG

Die Fachgruppe Französisch ist bestrebt, den Französischschülerinnen - und Schülern möglichst viele Begegnungen mit französischen Muttersprachlern zu ermöglichen. Solche Erlebnisse ergeben sich durch Französischstunden von Mitarbeitern des France Mobil oder durch Fremdsprachenassistenten. Gelegentlich besuchen wir französische Theateraufführungen oder nutzen außerschulische Lernorte wie das Institut Français in Hamburg oder Bremen. Einige Klassen nehmen an einem Internet-Austausch mit französischen Schülern teil. Wir suchen derzeit eine Partnerschule im französischsprachigen Ausland, die unseren Schülern einen regelmäßigen Austausch ermöglichen könnte. Allerdings haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit bei den vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderten Austauschprogrammen Brigitte Sauzay – oder dem Voltaire-Programm teilzunehmen. Wer über den regulären Französischunterricht hinaus sich noch intensiver mit der Sprache beschäftigen möchte, kann an einer DELF-AG teilnehmen und darin das international anerkannte Sprachdiplom DELF absolvieren. Diese Prüfungen sind freiwillig und auf verschiedenen Niveaus wählbar.