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Lübeck
Gymnasium
Stade

Stader radeln fast 120.000 Kilometer

STADE. Mit knapp 120.000 geradelten Kilometern haben die Staderinnen und Stader erfolgreich beim diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerb teilgenommen. 669 Teilnehmende in 35 Teams haben für ihre Stadt in die Pedale getreten.
Ehrung im al­ten Rat­haus: Die Of­fi­zi­el­len der Stadt und die Preis­trä­ger des Stadt­ra­delns.
Fo­to: Han­se­stadt Sta­de
Damit konnte sich die Hansestadt den 214. Platz von 1127 teilnehmenden Kommunen erkämpfen. Zugleich waren sie für den Klimaschutz aktiv: In den drei Wettbewerbswochen vom 31. August bis 20. September konnten sie rund 17 Tonnen CO2 vermeiden, indem sie das Fahrrad als Verkehrsmittel genutzt haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Als Anerkennung und Dank für ihre Leistung lud die Hansestadt Stade die drei erfolgreichsten Einzelfahrer sowie die fünf besten Teams kürzlich zur Preisverleihung in das Foyer des historischen Rathauses ein, bei der Bürgermeister Sönke Hartlef folgende Gewinner auszeichnete:
Der erste Preis bei den Einzelfahrern ging an Pekka Suhr, der mit 1547 Kilometern die längste Strecke gefahren war; dicht gefolgt von Harald Simon (1506 km) und Dieter Wittke (1475 km). Jeder Einzelfahrer legte damit in etwa die Strecke von Stade nach Marseille zurück.
Bei den Teams hatte sich das Vincent-Lübeck-Gymnasium mit 181 aktiven Radelnden und gefahrenen 17 170 Kilometern den ersten Platz erradelt, gefolgt vom Freizeit- und Gesundheitsforum Stade (14 442 km), dem ADFC-Stade (12 519 km), dem Gymnasium Athenaeum (8437 km) und dem Team Olin mit 7077 Kilometern.
„Der Erdumfang beträgt, am Äquator gemessen, rund 40.000 Kilometer“, so Sönke Hartlef. Mit den gefahrenen Gesamtkilometern seien die Teilnehmenden also dreimal um die Erde gefahren – das sei ein großartiges Ergebnis, auf das alle stolz sein könnten. Sönke Hartlef zu den Geehrten: „Sie sind diese beachtliche Strecke gefahren und haben sich gemeinsam für den Klimaschutz engagiert, indem sie das Zweirad statt des Autos als Fortbewegungsmittel gewählt und damit 17 Tonnen Kohlendioxid vermieden haben.“ Die Radler hätten damit deutlich gemacht, wie jeder seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, wie erfolgreich man damit ist und wie viel Lebensqualität das Radfahren biete.Quelle: Stader Tageblatt vom 23.11.2019