Vincent
Lübeck
Gymnasium
Stade

Sozialverhalten

Was bedeutet Sozialverhalten?

Wie ist dein Umgangston mit Mitschülern, Lehrern und anderen Erwachsenen? Hilfst du Mitschülern, wenn sie Probleme haben oder lässt du das lieber andere machen? Benutzt du gerne unerwünschte Kraftausdrücke? Hältst du dich an die Schulordnung, z. B. im Hinblick auf Rauchen, Sauberkeit, Verlassen des Schulhofes, Verhalten in der Mensa? Kümmerst du dich aktiv darum, dass in der Klasse bestimmte Dinge geregelt werden (Dienst organisieren, Geld einsammeln, Aufräumen usw.) oder lässt du das lieber andere machen oder störst du sogar andere dabei? Erledigst du Aufgaben für die Gemeinschaft, z. B. Aufräumen oder Reinigen, wenn man dich darum bittet, oder suchst du lieber nach einer Ausrede? Hilfst du Mitschülern beim Lösen von Aufgaben oder störst du sie dabei? Machst du dich darüber lustig, wenn andere mehr oder weniger können als du?
Die Antworten auf all diese Fragen haben wir in dem folgenden Kriterienkatalog für die Beurteilung des Sozialverhaltens zusammengefasst.

Kriterienkatalog für die Beurteilung des Sozialverhaltens

Die Kriterien einer Beurteilungsstufe müssen nicht alle zutreffen, um die Einstufung einer Schülerin oder eines Schülers in die entsprechende Bewertungsstufe zu begründen. Es wird jeweils die Kopfnote aus dem Bereich gesetzt, aus dem die Mehrzahl der beschriebenen Kriterien erfüllt ist. Auch eine besonders deutliche Ausprägung eines einzelnen Kriteriums kann die Vergabe der entsprechenden Kopfnote begründen. Der Kriterienkatalog gilt ab dem Schuljahr 2014/2015. Druckfassung des Kriterienkatalogs.

(A) Das Sozialverhalten verdient besondere Anerkennung,

da der Schüler/die Schülerin…
  • sich stets verlässlich an Regeln und Vereinbarungen hält.
  • das Schuleigentum und das Eigentum anderer pfleglich behandelt.
  • gegenüber anderen stets einfühlsam und reflektiert agiert.
  • sich sehr hilfsbereit gegenüber anderen zeigt.
  • sich bemüht andere zu integrieren.
  • sich auch über den Unterricht hinaus für die Schulgemeinschaft engagiert.

(B) Das Sozialverhalten entspricht den Erwartungen in vollem Umfang,

da der Schüler/die Schülerin…
  • sich verlässlich an Regeln und Vereinbarungen hält.
  • das Schuleigentum und das Eigentum anderer pfleglich behandelt.
  • reflektiert, was das eigene Verhalten für andere bedeutet.
  • sich hilfsbereit gegenüber anderen zeigt.

(C) Das Sozialverhalten entspricht den Erwartungen,

da der Schüler/die Schülerin…
  • sich weitgehend an Regeln und Vereinbarungen hält.
  • das Schuleigentum und das Eigentum anderer pfleglich behandelt.
  • sich bemüht, zu reflektieren was das eigene Verhalten für andere bedeutet.
  • sich hilfsbereit gegenüber anderen zeigt.
  • in der Regel respektvoll mit den Mitgliedern der Schulgemeinschaft umgeht.

(D) Das Sozialverhalten entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen,

da der Schüler/die Schülerin…
  • sich nicht verlässlich an Regeln und Vereinbarungen hält.
  • das Schuleigentum und/oder das Eigentum anderer nicht pfleglich behandelt.
  • zu wenig reflektiert, was das eigene Verhalten für andere bedeutet.
  • sich nur sehr selten hilfsbereit gegenüber anderen zeigt.
  • zu verbalen oder körperlichen Ausfällen gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern neigt.
  • sich an Versuchen beteiligt hat, andere aktiv auszugrenzen.

(E) Das Sozialverhalten entspricht nicht den Erwartungen,

da der Schüler/die Schülerin…
  • sich auch nach Ermahnung nicht an Regeln und Vereinbarungen hält.
  • das Schuleigentum und das Eigentum anderer wiederholt zerstört.
  • häufig ohne Rücksicht auf andere agiert.
  • sich nicht für die Gemeinschaft engagiert und sich nicht hilfsbereit zeigt.
  • wiederholt gegen Mitschülerinnen und Mitschüler verbal oder körperlich ausfällig geworden ist.
  • sich wiederholt und anhaltend an der Ausgrenzung anderer beteiligt hat.