Vincent
Lübeck
Gymnasium
Stade

Hausordnung

In dem Vincent-Lübeck-Gymnasium arbeiten viele Menschen unterschiedlichen Alters zusammen, die verschiedene Aufgaben, Ansprüche und Vorlieben haben. Um ein gutes Zusammenleben und Zusammenwirken zu fördern, sind Regeln notwendig, die allen gerecht werden und das gemeinsame Ziel einer "guten Schule" unterstützen.
Es sind Ruhe und Ordnung in der Schule erforderlich. Achtung und gegenseitige Rücksichtnahme sind notwendig.


A. Allgemeines Verhalten

  • Jeder verhält sich so, dass Unfälle vermieden werden und kein anderer zu Schaden kommt.
  • Gewalt an Sachen, z.B. Beschädigung an Gebäuden und am Mobiliar, ist zu vermeiden, verboten und strafbar.
  • Grundsätzlich muss ein/e Schüler/in damit rechnen, dass er/sie oder die Erziehungsberechtigten für einen Schaden haftbar gemacht werden, wenn sie/er ihn verursacht hat.
  • Spiele und Handlungen, die Personen und Sachen gefährden (z. B. Schneeballwerfen), sind nicht gestattet.
  • Auf Freizeitflächen außerhalb des Schulhauses sind Fußballspielen mit Tennisbällen und Basketballspiel erlaubt.
  • Das Betreten der Dachflächen des Schulhauses ist streng verboten. Einerseits besteht eine erhöhte Unfallgefahr, andererseits soll eine Beschädigung des Daches vermieden werden.
  • Die Flure im oberen Stock und das Forum sind während der Unterrichtszeit als Ruhezonen zu betrachten. Es darf dort z. B. nicht gerannt, getobt oder Versteck gespielt werden.
  • Wenn ein/e Schüler/in während der Unterrichtszeit erkrankt, meldet er / sie sich bei dem Fachlehrer/der Fachlehrerin oder dem Klassenlehrer / der Klassenlehrerin ab, meldet sich im Sekretariat, sucht das Krankenzimmer auf und geht ggf.. nach Hause, wenn die Betreuung geklärt ist.
  • Schüler/innen, die den Unterricht eines ganzen Tages versäumen, müssen spätestens am dritten Tag nach Beginn des Fehlens schriftlich entschuldigt werden. Schüler/innen der 5. bis 10. Klassen bringen eine Entschuldigung der Eltern mit. Die Schüler/innen der 11. bis 12. Klassen sind berechtigt, sich selbst zu entschuldigen, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung der Eitern vorliegt. Volljährige Schüler/innen können sich selbst entschuldigen.
  • Das Rauchen ist in der Schule und auf dem Schulgelände nicht gestattet.
  • Das Mitbringen und Konsumieren von alkoholischen Getränken ist den Schülerinnen und Schülern verboten.
  • Das Verändern der Klassenräume (z.B. durch Aufhängen von Bildern, Postern, Spruchbändern) ist nur in Absprache mit dem/der Klassenlehrer/in erlaubt. Sie sollen dafür sorgen, dass das Aufgehängte auch wieder geordnet abgenommen wird. Plakate und Werbematerial von außerschulischen Veranstaltern sind grundsätzlich von der Schulleiterin zu genehmigen und dürfen nur an dem dafür vorgesehenen Anschlagbrett in der Schulstraße neben dem Turnhalleneingang ausgehängt werden. Nicht auf Glas kleben!
  • Veröffentlichungen im Namen der Schule sind nur nach vorhergehender Absprache mit der Schulleiterin erlaubt.
  • Die Schüler/innen werden dringend davor gewarnt, Wertgegenstände und größere Geldsummen mit in die Schule zu bringen.
  • Fundsachen werden beim Hausmeister oder im Sekretariat abgegeben.
  • Unfälle und Verluste melden die Schüler/innen sofort im Sekretariat.
  • Alle in der Schule tätigen Personen sollen darauf achten, die in der Schule angebotenen Möglichkeiten der Mülltrennung anzunehmen. Es gilt der selbstverständliche Grundsatz, dass jede/r den "Müll", den er/sie schafft oder in die Schule hineinträgt, auch selbst wieder ordnungsgemäß beseitigt. Der Ordnungsdienst, der das Forum in der 2. großen Pause "reinigt" und von den Klassen und Kursen jeweils eine Woche lang im Turnus versehen wird, soll für den Einzelnen nicht der Vorwand sein, allen "Müll“ nach Belieben stehen, liegen oder fallen zu lassen. Auch die Reinigungshilfen haben nicht die Aufgabe, individuellen Müll zu beseitigen. Sie sind für die Grundreinigung der Räume verantwortlich. Alle Schülerinnen und Schüler müssen auf Sauberkeit innerhalb und außerhalb des Gebäudes achten. Sie sollen Müll vermeiden und die Regeln und Möglichkeiten der Mülltrennung wahrnehmen. Sie sind verpflichtet, auf entsprechende Hinweise und Anordnungen zu reagieren.
  • Die Klassen und Kurse sind dafür verantwortlich, dass sie in sauberen und gepflegten Räumen leben und Unterricht haben.


B. Betreten, Verlassen und Nutzung des Schulgebäudes

  • Fahrschüler/innen, die sehr früh eintreffen, können sich ab 7.30 Uhr im Bibliotheksbereich aufhalten, ebenso nach der 6. Stunde.
  • Die Bibliothek ist in der Regel bis 15.30 Uhr geöffnet. Die Bibliothek ist ein Ruheraum. Hier sollen die Schüler/innen ungestört arbeiten können.
  • Die Schülerinnen und Schüler betreten das Obergeschoss nicht vor 7.55 Uhr.
  • Fahrräder, Mopeds und Mofas werden im Fahrradraum vor der Schule oder auf der gekennzeichneten Freifläche davor abgestellt Die Schüler/innen sollen selbst für eine möglichst große Sicherung gegen Diebstahl sorgen.
  • Die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Auto zur Schule kommen, beachten die für die Lehrerinnen und Lehrer vorgesehenen Parkplätze. Wer sein Auto auf Lehrerparkplätzen abstellt, muss damit rechnen, abgeschleppt zu werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler habe die Möglichkeit ein Schließfach zu bekommen. Den Schlüssel erhalten sie beim Hausmeister. Der Schlüssel darf nicht verliehen werden und muss abgegeben werden, wenn der Schüler/die Schülerin der Schule nicht mehr angehört. Die Schließordnung muss beachtet werden.
  • In den Freistunden dürfen die Schüler/innen der 10. bis 12. Klassen das Schulgelände verlassen, wenn eine schriftliche Genehmigung der Eltern vorliegt. Ohne schriftliche Genehmigung, die bei dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin abgegeben werden muss, ist der Schüler/die Schülerin nicht versichert. Die Genehmigungspflicht entfällt mit der Volljährigkeit des Schülers/der Schülerin. Schüler/Schülerinnen der 5. bis 9. Klasse dürfen das Schulgelände während der Unterrichtszeit selbstständig nicht verlassen.
  • Räume, die zum Schulgelände gehören, können nach vorhergehender Genehmigung auch außerhalb der Unterrichtszeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern genutzt werden. Eine solche Nutzung ist Zeichen eines lebendigen Schullebens. Die Interessierten sollen die Absicht der Nutzung in der Regel spätestens eine Woche vorher bei der Schulleiterin anmelden. Sie sollen allerdings nicht vergessen, die Nutzung und die Genehmigung dem Hausmeister rechtzeitig mitzuteilen (mind. 1 Woche vorher).
  • Elternabende, sowohl die von den Vorsitzenden der Klassenelternräte als auch die vom Klassenlehrer / von der Klassenlehrerin einberufenen, müssen der Schulleiterin und dem Hausmeister rechtzeitig, in der Regel mindestens eine Woche vorher, mitgeteilt werden und in der Regel dienstags oder donnerstags durchgeführt werden.


C. Pausenordnung

  • In den großen Pausen verlassen alle Schülerinnen und Schüler die Klassenräume, Fachräume, die Gänge zu den naturwissenschaftlichen Räumen und den Gang zu den Kunsträumen.
  • Die Aufenthaltsräume in den Pausen sind die Schulstraße, das Forum und die westlichen und südlichen Freiflächen außerhalb des Gebäudes, nicht aber der obere Flur.
  • Der Gang, der zu den Verwaltungsräumen und zum Lehrerzimmer führt, soll von den Schülern nur betreten werden, wenn sie ein Anliegen haben. Er ist kein allgemeiner Aufenthaltsraum.
  • Die Klassen- und Fachräume werden in den großen Pausen abgeschlossen.
  • Die Tafeln werden unmittelbar vor Beginn der folgenden Stunde gesäubert.
  • Nach dem Unterricht werden die Räume ebenfalls verschlossen, das Licht wird vor dem Verlassen ausgeschaltet.
  • Die Bibliothek ist während der Pausen kein allgemeiner Aufenthaltsraum, sondern ein Ort zum Lernen, Ausleihen und Zurückgeben von Büchern. Die Schülerinnen und Schaler sollten die Arbeit von Frau Menche und Frau Dehde, die ehrenamtlich in der Bibliothek tätig ist, dadurch unterstützen, dass sie sich ruhig verhalten und die Bücher richtig zurückstellen.
  • Es ist gesund und gut für die konzentrierte Unterrichtsarbeit in den folgenden Stunden, wenn die Schülerinnen und Schüler die Pausen dazu nutzen, sich außerhalb des Gebäudes in frischer Luft aufzuhalten und zu bewegen. Im Übrigen dienen Pausen der Entspannung und Erholung für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer. Das sollte über dem, was sonst noch geschieht, nicht vergessen werden: Erledigung organisatorischer Tätigkeiten und verschiedener Gespräche.
  • Die Mütter und Väter, die ehrenamtlich und freiwillig die Cafeteria betreiben, viel Arbeit darin investieren und viel zur Verbesserung des Schullebens und Schulklimas beitragen, sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden, u. a. durch Achtung auf Sauberkeit und genaue Rückgabe des Geschirrs. Die Schüler dürfen die Cafeteria nicht zum Vorwand nehmen, die Pausen zu überziehen.
  • Sind Klassen vor den großen Pausen im Erdgeschoss unterrichtet worden und haben in der folgenden Stunde Unterricht im Obergeschoss, so nehmen sie ihre Taschen mit in die Pause. Keinesfalls gehen diese Klassen zu Beginn der großen Pausen ins Obergeschoss. Klassen mit Unterricht nach der großen Pause im Erdgeschoss nehmen bei Pausenbeginn ihre Taschen mit. Das gilt in der Regel auch für Mäntel und Jacken.
  • Die Schülerinnen und Schüler, die Sportunterricht in der Sporthalle haben, achten darauf, dass während der Unterrichtsstunde die Tore des Stiefelgangs geschlossen sind. Eine Klingel befindet sich am Eingang der Sporthalle.
  • Am Ende der großen Pausen begeben sich Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler in ihren Unterrichtsraum, damit der Unterricht beim zweiten Pausenzeichen beginnen kann. Falls eine Klasse zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch ohne Lehrer ist, erstattet ein/e Schüler/in, in der Regel der/die Klassensprecher/in, Meldung im Sekretariat.

gez. Neemann
Stand: August 2005