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Solisten ernten tosenden Applaus

Solisten ernten tosenden Applaus

STADE. Rund 1000 Zuschauer lauschten gebannt den weihnachtlichen Klängen, die St. Wilhardikirche war zu zwei Konzerten hintereinander erfüllt von Musik und Gesang, und auf den Bänken blieb kein einziger Platz frei, als die Chöre und das Orchester des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG) und des Athenaeums Stade am Donnerstagabend zum alljährlichen Weihnachtskonzert einluden.
Die Musiklehrer der beiden Stader Gymnasien Ernstulrich Heider, Frank Waldermann, Jenny Liersch und Benjamin Warnat (von links). Rechts die beiden Solisten Svea Fuhr und Johannes Feld. Foto Walthart
„Same procedure as every year“, sagte VLG-Musiklehrer und Orchesterleiter Ernstulrich Heider lachend. Das Konzert ist als Ritual in der Vorweihnachtszeit für viele nicht mehr wegzudenken. Und das zu Recht: Wer bisher nicht in Weihnachtsstimmung war, ist es nach dem Konzertbesuch mit Sicherheit. Mit gewohnter Professionalität brachten die Schülerinnen und Schüler der Gymnasien das Konzert über die Bühne – mit Dresscode schwarz-weiß und eineinhalb Stunden höchster Konzentration.
Ein halbes Jahr war für den Auftritt geprobt worden, doch der Stress in der Vorbereitungsphase lohne sich immer wieder, so der Orchesterleiter. Dass das Publikum diese Meinung teilte, war nicht zu überhören: Mit tosendem Applaus belohnten die Zuschauer die jungen Musiker. Besonders beeindruckt hatten die Soli der Cellistin Svea Fuhr und des Trompeters Johannes Feld. Doch auch der mit rund 80 Schülerinnen und Schülern besetzte Chor und das 44-köpfige Orchester waren mit vollem Einsatz dabei – egal, ob dramatisches Instrumentalstück oder rhythmischer Chorgesang.
Beim Anstimmen der Klassiker „Hört der Engel helle Lieder“ und Händels „Tochter Zion“ war das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Am Ende schlossen sich Chöre und Orchester zur „Missa festiva“ von John Leavitt zusammen und rundeten den Abend perfekt ab. „Das ist schon anspruchsvolle Orchesterliteratur, die wir spielen. Das war eine ziemlich gute Leistung“, sagte Ernstulrich Heider zufrieden. Es ist bereits sein 29. Weihnachtskonzert, trotzdem ist es jedes Jahr eine Herausforderung. „Dieses Halbjahr war besonders kurz, und es waren alles komplett neue Stücke“, so der Orchesterleiter. Die Mühen haben sich gelohnt – das Publikum war begeistert. Ab Februar sind Aufnahmen vom Konzert in beiden Gymnasien als CD erhältlich.Quelle: Stader Tageblatt vom 20.12.2014