Vincent
Lübeck
Gymnasium
Stade

Rückblick auf das 150. VLG-Jahr

Rückblick auf das 150. VLG-Jahr

STADE. Das Jahr geht zu Ende und damit auch das Jubiläumsjahr für das Vincent-Lübeck-Gymnasium (VLG). Kurz vor Schluss kann die Schulgemeinschaft noch mit einer guten Nachricht aufwarten: Der Sponsorenlauf Ende September hat mehr als 18 000 Euro eingebracht, die je zur Hälfte an die hiesige Einrichtung „Kompass“ und an das Kliptown Youth Program gespendet werden. Anlass für ein Abschlussgespräch mit dem Jubiläumsausschuss.
Die Macher des Jubiläumsprogramms an der Erinnerungskiste: Horst Delekat, Rouven Wauschkies, Elke Fragel, Hermann-Josef Stehmann, Dr. Jutta Neemann, Johannes Heinssen, Manuel Geede und Uwe Fricke (von links). Nicht im Bild: Frank Münter, Xenia Hau und Jörn-Martin Schöning). Helfferich
Noch bis vor kurzem seien Überweisungen eingegangen, berichtete Schulleiterin Dr. Jutta Neemann; daher konnte das Gesamtergebnis erst jetzt zusammengerechnet werden. „Es ist ein wunderbarer Abschluss für dieses spannende und ereignisreiche Jahr“, erklärte sie.
Viele positive Erlebnisse habe ihm das Jahr gebracht, nicht nur einen Haufen zusätzlicher Arbeit, bestätigte Uwe Fricke, der am VLG Mathematik unterrichtet. Die Matineen, der Projekttag, aber besonders beeindruckend fand er den Tag der offenen Tür im Rahmen der Jubiläumswoche: „Was man da an Bildung im Haus gesehen hat, das war schon toll.“
Elke Fragel, Lehrerin für Deutsch und Englisch, empfand die vielen Gespräche während der Jubiläumswoche als besonders bereichernd, das habe den Zusammenhalt gestärkt. „Da habe ich mit Kollegen zusammengearbeitet, mit denen ich sonst ganz wenig zu tun habe“.
Zusammenhalt und Zupacken war auch bei den Matineen gefragt, für die Politiklehrer Horst Delekat seine guten Kontakte zu Ehemaligen nutzte. „Wir können jetzt das Lehrerzimmer im Schlaf und in kürzester Zeit umräumen“, witzelte die Schulleiterin. Mehr als 1500 Gäste kamen zu den 14 Veranstaltungen, in denen frühere VLG-Schüler berichteten, was aus ihnen geworden ist. „Wenn man das erlebt, entlastet es uns als Lehrer“, hat Hermann-Josef Stehmann für sich erkannt. „Denn es führt kein Königsweg vom guten Abischnitt zu beruflichem Erfolg und Zufriedenheit“ .
Die Außenwirkung des Jubiläumsjahres bewertete Johannes Heinssen durchweg positiv. So hätten die Ehemaligen im Gespräch die Rolle der Schule durchweg positiv bewertet, aber auch durch die vielen öffentlichen Veranstaltungen und die Berichterstattung im TAGEBLATT sei die Schule ins Licht der Öffentlichkeit gerückt worden. Im Laufe des Jahres seien an die 5000 Gäste in die Schule und ins Jubiläumskonzert gekommen.
Ein Höhepunkt sei aber auch der Festakt gewesen. Neemann freute sich besonders, dass sie mit Dr. Thomas Straubhaar einen Festredner gewinnen konnte, der auch die Schüler erreichte.
Ein durchweg zufriedener Rückblick also. Und es bleibt etwas: Am letzten Tag der Jubiläumswoche befüllten Klassen und Kurse eine große Truhe mit Erinnerungsstücken. Das gute Stück aus Buchenholz hat Rouven Wauschkies, Lehrer für Deutsch und Geschichte, gezimmert; es soll erst in 50 Jahren wieder geöffnet werden. „Schade, dass ich da wohl nicht mehr dabei sein werde“, bedauert Fricke. Dann wird auf 200 Jahre VLG-Geschichte zurückgeblickt.

Ehemaligentreffen

Die Festschrift zum 150. Geburtstag des VLG ist weiter im Sekretariat erhältlich. Das Jubiläumsjahr schließt am Sonnabend, 21. Dezember, um 19 Uhr mit dem Ehemaligen-Treffen in der Schule ab. Am Sonntag laufen um 10 Uhr Lehrer und Ehemalige auf dem Sportplatz Glückstädter Straße zum Ehemaligen- Quelle: Stader Tageblatt vom 20.12.2013