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Lübeck
Gymnasium
Stade

Schüler programmieren Roboter

Schüler programmieren Roboter

Warum Jugendliche während der Ferien die Herbstakademie besuchen

STADE. Die Herbstakademie mehrerer Stader Schulen fand in der ersten Herbstferienwoche statt. Jugendreporter Johannes Hochhaus war bei einer Gruppe zu Gast und hörte sich bei Mentoren wie Teilnehmern nach deren Motiven um:
Sie programmieren Lego-Roboter: Mentoren und Teilnehmer der Robotik-Gruppe.
Jannes Menck (16) und Henning Mergard (17) waren als Mentoren bei der Herbstakademie im Einsatz. Sie leiteten bereits zum dritten Mal die Robotik-Gruppe, die sich mit dem Programmieren von Lego-Robotern beschäftigt. Ihnen mache das Leiten solch einer Gruppe Spaß und man könne aktiv den Nachwuchs der Robotik-AG fördern, sind sich die beiden einig. Vor fünf Jahren fingen sie als Teilnehmer der Herbstakademie an und ließen sich dann durch ältere Schüler zum Mentoren ausbilden. "Mir macht es viel Spaß, weil man bei den Teilnehmern die Kreativität und Freude am Ausprobieren sehen kann", sagt Jannes, der aus Burweg kommt. Beide wollen wenn möglich nächstes Jahr wieder als Mentoren an der Herbstakademie teilnehmen.
Insgesamt 14 Schüler gehörten zur Gruppe, die Lego-Roboter programmierten. Lewy und Robert, beide elf Jahre alt und Schüler des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG), gaben als Motiv für ihre Teilnahme ihre Interesse an Robotik an. Ihre Mentoren beschrieben sie als nett und hilfsbereit und auch mal für einen Scherz aufgelegt. Die beiden Schüler bauten und programmierten einen Malroboter und einen Labyrinthroboter. Die Herbstakademie hat ihnen Spaß gemacht, und sie würden gern nächstes Jahr wieder teilnehmen.
Das Interesse an Robotik trieb auch die beiden Sechstklässler Jakob und Sören sowie den Elftklässler Hassan an, sich für die Herbstakademie anzumelden. Sie fanden vor allem das Experimentieren mit der Sprachsteuerung sehr interessant und bauten neben den Mal- und Labyrinthrobotern auch eine Sortiermaschine. Die Programmierung dieses Roboters sei schwierig, sagten sie, und somit eine besondere Herausforderung gewesen. Auch sie würden gern wiederkommen. Quelle: Stader Tageblatt vom 10.11.2012