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Schulleben - Andere über uns




Stader Schüler und Kultur geprägt

Stade: Ex-Schulleiter Klaus Piller ist gestorben


STADE. Peter von Allwörden
Kaum einer hat Stades Schul- und Kulturlandschaft in den vergangenen fast vier Jahrzehnten mehr geprägt als Klaus Piller. Der ehemalige Oberstudiendirektor des Vincent-Lübeck-Gymnasiums und Ex-Vorsitzende vom Museumsverein und vom Geschichts- und Heimatverein ist am Dienstag gestorben. Die vielen Menschen, die ihm im Laufe seines Lebens begegnet sind, werden ihn in guter Erinnerung behalten, sein wird Name in die Stader Annalen eingehen.

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren titelte des TAGEBLATT das Abschiedsporträt Pillers als Vorsitzender des Stader Geschichts- und Heimatvereins, dem er von 1989 bis 2009 vorstand, mit: "Geistreiche Impulse für Stade". Mit 70 habe er aufhören wollen, hatte er damals gesagt. Nur zwei Jahre waren ihm dann noch vergönnt.
Als Chef des Stader Museumsvereins (1987 bis 2008) hat der Studienrat, der Deutsch, Geschichte und Philosophie studiert hatte, den Schwedenspeicher und das Kunsthaus vorangebracht. Er war noch in den Anfängen an der Umgestaltung des Schwedenspeichermuseums beteiligt. Die modernen Ausstellungen im Kunsthaus haben Piller, der mehr als 250 Ausstellungen eröffnet hat, erfreut.
Mehr noch als die Kunst- und Museums-Szene hat Piller Generationen von jungen - heute schon älteren - Stadern geprägt, die Schüler am Athenaeum oder VLG waren.
 
Klaus Piller.

Piller war ein Deutschlehrer, der junge Menschen für Literatur begeistert hat. Der gebürtige Ostwestfale starb kurz vor seinem 72. Geburtstag nach schwerer Krankheit. (pa)
Stader Tageblatt (Onlineausgabe) vom 25.01.2012

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