STADE. Einen Scheck über 10522 Euro überreichte am Freitagabend
der stellvertretende Schulleiter des Stader Vincent-Lübeck-Gymnasiums,
Martin Niestroj, der Robin-Aid-Stiftung. Die große Summe ist ein Teil
des Geldes, das die Schülerinnen und Schüler des Stader Gymnasiums
kurz vor den Sommerferien bei einem Sponsorenlauf erlaufen hatten. Die gleiche
Summe ging an die japanische Partnerschule in Sendai.
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Nicht nur sportlich brachten sich die Gymnasiasten ein. Die Scheckübergabe
an Jamal Said als Vertreter der Stiftung war eingebunden in ein Benefizkonzert,
das die Musikklasse der 9. Jahrgangsstufe unter Leitung von Nils Schraplau
und Mitglieder des Schulorchesters von Ernstulrich Heider gestaltet hatten.
Wenngleich das Konzert nur mäßig besucht war, überzeugten
die jungen Musiker so sehr, dass Klaus Quiatkowsky als stellvertretender
Bürgermeister ihnen einen Auftritt beim Fest der Kulturen im kommenden
Sommer versprach.
Robin Aid ist eine in Hamburg ansässige, gemeinnützige Stiftung,
die Kindern und Familien aus dem Krisen- und Kriegsgebiet Afghanistan durch
medizinische Versorgung hilft. In Stade macht sich vor allem der in Afghanistan
geborene Apotheker Jamal Said für dieses Projekt stark. Im vergangenen
Jahr hatte die Stadt Stade die Schirmherrschaft übernommen. (sh)
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Robin-Aid-Aktivist Jamal Said (links) konnte sich über
einen dicken Scheck freuen, den ihm Martin Niestroj vom VLG überreichte.
Foto Schattke
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