Entsprechend groß war die gute Stimmung bei allen. Allen voran
Schulleiterin Dr. Jutta Neemann hatte diesem Ereignis lange entgegengefiebert.
Gern erinnerte sie sich an den Tag, als die Vermessungsarbeiten für
den Erweiterungsbau auf dem Schulhof starteten: "Ich glaube, es geht wirklich
los", musste sie sich sagen, um es auch wirklich glauben zu können.
Ausgelassen feierten Schüler, Lehrer, Eltern sowie die Bauplaner und
Architekten die offizielle Übergabe des Bauwerks. Die Schüler selbst
wollten jedoch nicht so lange warten und enterten bereits am 7. August ihre
neuen Räume.
"Entstanden ist eine moderne und zeitgemäße Schule. Es bricht
eine ganz neue Zeit an", freute sich Neemann, deren besonderer Dank dem
Schulträger und den Bauplanern galt. "Wir freuen uns, dass die VLG nicht
nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft angekommen ist", sagte
Dr. Barbara Zurek.
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Die symbolische Schlüsselübergabe vor dem
Erweiterungsbau: (von links nach rechts) Rainer Gricksch, Peter Witt, Wolfgang
Knaak, Reimer Martin, Dr. Jutta Neemann, Michael Roesberg und Sönke
Lorentzen. Wickel
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Dr. Jutta Neemann mit dem Aquarell von der
Elternschaft.
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Die Elternratsvorsitzende überreichte stellvertretend für die
Elternschaft zwei Geschenke für die Schule. Ein Aquarell, das an das
ehemalige "Containerdorf" und die Pavillons auf dem Schulgelände erinnern
soll sowie ein Spielgerät, das sich die Schüler selbst aussuchen
dürfen. "Die Schule soll in Bewegung bleiben", meinte Zurek.
"Vincents Bigband" sorgte für musikalische Unterhaltung. Nach einem
Imbiss ging es auf Erkundungstour des neuen Baus. Dabei wurde deutlich, dass
der große dreigeschossige Neubau auf 4837 Quadratmetern endlich genug
Platz bietet. Insgesamt entstanden 17 allgemeine Unterrichtsräume, zwei
Mehrzweckfachunterrichtsräume für die Fächer Geographie,
Geschichte und Sprachen, drei Räume für Kunst und Musik und ein
Raum für den Bereich Darstellendes Spiel. Besonders große Freude
bereite die neue Bibliothek. Die bisher genutzte Fläche für die
Bücherei im Altbau werde künftig für die Schulverwaltung und
einem neuen Lehrerzimmer benötigt. Für Hightech auf höchstem
Niveau sorgen Whiteboards und 16 Computerplätze.
Der Außenbereich wird geprägt durch einen sanierten Parkplatz,
neue Freisportflächen und einem schnuckeligen Schulhof. Die Zeit der
Löcher und Risse im Asphalt hat also endlich ein Ende. (nw)
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