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Schulleben - Andere über uns
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Schüler entern den VLG-Neubau
Schulleiterin Neemann: Wie Sommer und Weihnachten an einem Tag - Jetzt sind
alle 1350 Schüler unter einem Dach |
STADE. "Hahle adé - wir kommen, VLG": Mit fröhlichem Sprechgesang,
bunten Transparenten und lauten Tröten marschierten am Mittwochmorgen
240 Fünft- und Sechstklässler von der Außenstelle Hahle zur
Glückstädter Straße, wo es ihnen vergönnt war, den
Erweiterungsbau ihres Gymnasiums zu "entern".
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Außenstelle und Container des 1350 Schüler zählenden
Vincent-Lübeck-Gymnasiums sind Geschichte. Mit dem Anbau wird ein neues
Kapitel aufgeschlagen. "Alle unter einem Dach! - Wer hätte das vor drei
Jahren für möglich gehalten", sagte eine strahlende Schulleiterin
Dr. Jutta Neemann. Sie gestand: Dieser schöne Sommertag fühle sich
auch ein bisschen wie Weihnachten an. Neemann dankte dem Schulträger
für den "wunderbaren Neubau". Er sei toll geworden.
Dieses Lob nahm ein ebenso gut gelaunter Landrat Michael Roesberg gerne entgegen.
Auch er hatte die Kinderschar von Hahle aus begleitet und stachelte die sich
vor dem Eingang zum Erweiterungsbau formierende Menschenmenge an, "Wir wollen
rein" zu rufen.
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Viel Platz: Im Neubau entstanden 18 Klassenzimmer und viele
Fachräume.
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Vorne warteten Architekten, Bauleiter und Firmenvertreter. Roesberg stellte
sie als die Menschen vor, "die diese Schule für euch gebaut haben",
und es brandete Applaus auf. Gemeinsam mit zwei per Tennisballwurf ausgelosten
Schülern durchschnitten Roesberg und Neemann das rote Absperrband. Dann
war schließlich der Weg frei für alle jungen und älteren
Schüler.
Platz satt im 4837 Quadratmeter großen dreigeschossigen Neubau, eine
durchdachte und ansprechende Gestaltung der Flure und Räume, draußen
neue Freisportflächen und ein schnuckeliger Schulhof - da mussten alle
anerkennen: "Das ist richtig großartig geworden." Beeindruckt zeigten
sich auch die Schülersprecher Max Kühn und Danaé Michaud:
Nach all dem Baulärm sei das ein sehr schönes Ergebnis.
Wie alle größeren Schulvorhaben hatte der Landkreis auch dieses
sechs Millionen Euro teure Objekt im Wege eines PPP-Modells realisiert.
Durchgesetzt hatte sich die Bietergemeinschaft Commerz Real AG (Lindemann
Stade und Aug. Prien Bauunternehmung) mit einem Entwurf des
Architekturbüros Dreischhoff & Partner aus Braunschweig.
Entstanden sind 18 allgemeine Unterrichtsräume, je drei Räume für
Musik und Kunst, ein Domizil für das Darstellende Spiel (inclusive
Bühne), weitere große Mehrzweck- sowie kleinere Nebenräume,
eine Bibliothek und fünf Aufenthaltsinseln in den Fluren.
Gleich am Mittwoch noch begann das Ausräumen und der Abbau der Container.
In den Ferien kommen Schulmobiliar, Tafeln und Computer. Nach den Ferien
geht es dann mit den Umbauten im Bestand weiter. (je)
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Stader Tageblatt vom 06.07.2011
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