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Schulleben - Andere über uns




Knut Langhans bleibt dem VLG als Mentor

Vincent-Lübeck-Gymnasium verabschiedet Studiendirektor - Jugend-forscht-Arbeit geht weiter


STADE. Das Stader Vincent-Lübeck-Gymnasium muss ab heute im Schulalltag ohne Knut Langhans auskommen. Der 65-jährige bisherige Studiendirektor wird nicht mehr in Schulverwaltung und Unterricht präsent sein. Er hat dafür, wie es in der Amtssprache heißt, die Altersgrenze erreicht. Glück haben Schülerinnen und Schüler, die am Programm "Jugend forscht" oder bei der "Ideen-Expo" teilnehmen. Ihnen bleibt der Diplom-Physiker und Pädagoge als Mentor erhalten.

So verabschiedete Oberstudiendirektorin Dr. Jutta Neemann ihren Kollegen Langhans am Freitag zwar offiziell am letzten Tag des Schulhalbjahres. Wohl wissend, dass sie sich auf Langhans' Engagement für die Jungforscher weiter verlassen kann.
Zwei neue Jugend-forscht-Projekte und einen Beitrag zur Ideen-Expo bereiten 15 junge Leute unter Langhans' Regie zurzeit vor. Genaueres wird erst in einigen Tagen verraten, denn zumindest bei einem Mechatronik-Projekt muss erst das Patentamt sein Zertifikat ausstellen.
 
Studiendirektor Knut Langhans
Im zweiten Beitrag geht es um ein neues dreidimensionales Display mit einer rotierenden Matrix aus Leuchtdioden.
Neu ist auch, dass die VLG-Schüler mit zwei Auszubildenden der Dow an einem der Projekte arbeiten. Langhans: "In Zukunft werden wir nicht nur den Kontakt zu Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen ausbauen, sondern auch verstärkt mit den Berufsbildenden Schulen zusammenarbeiten."
Auszubildende mit ihrer betrieblich-praktischen Erfahrung und Gymnasiasten mit projektbezogenen Erfahrungen, etwa im Programmieren, sollen sich gegenseitig weiterhelfen.
Knut Langhans war seit 1977 Lehrer am Vincent-Lübeck-Gymnasium. Bereits 1980 begann er, die Schüler für das Programm Jugend forscht zu begeistern. Und schon damals legte der mehrfach ausgezeichnete Pädagoge besonderen Wert darauf, dass die jungen Leute "projektorientiert arbeiten", wie er betont. (ccs)

Stader Tageblatt vom 01.02.2011

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